Ein starkes Unternehmen bleibt ein starkes Unternehmen. Aber ob es sinnvoll ist zu kaufen, zu halten oder zu verkaufen, hängt nicht nur von der Aktie selbst ab – sondern vom Markt, in dem sie sich bewegt. Genau das beschreibt das Marktregime.
Das Regime beschreibt nicht einzelne Aktien — sondern den Zustand des gesamten Marktes. Es beantwortet eine zentrale Frage: Ist der Markt insgesamt unterstützend oder belastend? Denn selbst gute Aktien entwickeln sich unterschiedlich, je nachdem ob Kapital in den Markt fließt oder daraus abgezogen wird.
Der Markt steigt breit und stabil. Viele Aktien profitieren gleichzeitig vom positiven Umfeld. Kapital fließt in Risikoanlagen.
Das Umfeld unterstützt Risikoaufnahme.
Der Markt hat keinen klaren Trend. Einzelne Bewegungen sind widersprüchlich. Gewinne und Verluste wechseln sich schneller ab.
Das Umfeld erfordert mehr Differenzierung.
Der Markt fällt übergeordnet. Viele Aktien stehen gleichzeitig unter Druck. Selbst gute Unternehmen können temporär verlieren.
Das Umfeld begrenzt aggressives Handeln.
Die fundamentalen Faktoren bleiben identisch. Nur das Marktumfeld verändert sich.
Die Aktie bleibt qualitativ stabil. Aber das Umfeld verändert die Aussagekraft des Signals – und damit die Handlungsempfehlung.
Das Regime wird täglich aus mehreren Faktoren abgeleitet.
Entwicklung der großen Indizes – nicht kurzfristig, sondern strukturell.
Wie viele Aktien steigen tatsächlich? Ein Markt kann steigen, obwohl nur wenige Titel treiben. Das ist ein wichtiges Warnsignal.
Volatilität, Korrelationen und Drawdowns zeigen, wie stabil das Marktumfeld ist. Wenn alles gleichzeitig fällt, steigt der Stress deutlich.
Ein Regime entsteht nicht aus einem einzelnen Tag. Es muss sich über mehrere Handelstage bestätigen. So werden kurzfristige Ausschläge gefiltert.
depotkompass kombiniert Einzelaktienanalyse, Portfolio-Struktur und Marktregime. Damit du nicht nur siehst, was passiert – sondern auch, in welchem Umfeld es passiert.